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Ich suche meinen Stamm

Ich suche meinen Stamm

Die Leute meines Stammes sind leicht zu erkennen:
Sie gehen aufrecht, haben Funken in den Augen und ein Schmunzeln auf den Lippen.

Sie halten sich weder für heilig noch erleuchtet.
Sie sind durch ihre eigene Hölle gegangen, haben ihre Schatten und Dämonen angeschaut, angenommen und offenbart.

Sie sind keine Kinder mehr,
wissen wohl was ihnen angetan worden ist, haben ihre Scham und ihre Rage explodieren lassen und dann die Vergangenheit abgelegt, die Nabelschnur abgeschnitten und die Verzeihung ausgesprochen.

Weil sie nichts mehr verbergen wollen, sind sie klar und offen.
Weil sie nicht mehr verdrängen müssen, sind sie voller Energie, Neugierde und Begeisterung.
Das Feuer brennt in ihrem Bauch!

Die Leute meines Stammes kennen den wilden Mann und die wilde Frau
in sich und haben keine Angst davor.
Sie halten nichts für gegeben und selbstverständlich, prüfen nach, machen ihre eigene Erfahrungen und folgen ihrer eigenen Intuition.

Männer und Frauen meines Stammes begegnen sich auf der gleichen Ebene,
achten und schätzen ihr „Anders“-Sein, konfrontieren sich ohne Bosheit und lieben ohne Rückhalt.

Leute meines Stammes gehen oft nach innen,
um sich zu sammeln, Kontakt mit den eigenen Wurzeln auf zu nehmen, sich wieder finden, falls sie sich durch den Rausch das Lebens verloren haben.
Und dann kehren sie gerne zu ihrem Stamm zurück, denn sie mögen teilen und mitteilen, geben und nehmen, schenken und beschenkt werden.

Sie leben Wärme, Geborgenheit und Intimität.
Getrennt fühlen sie sich nicht verloren wie kleine Kinder und können gut damit umgehen.
Sie leiden aber an Isolation und sehnen sich nach ihren Seelenbrüdern und -schwestern.
Die Zeit unserer Begegnung ist gekommen.
Aus den Prophezeiungen der Hopi

Codex der Indianer

1. Stehen Sie mit der Sonne auf und beten Sie.
Beten Sie alleine. Beten Sie oft. Eines Tages wird der Große Geist Ihre Gebete erhören.


2. Seien Sie tolerant gegenüber denen, die von dem Weg weggetreten sind.
Unwissen, Ärger und Eifersucht kommen von verlorenen Seelen. Beten Sie, dass sie auf den richtigen Weg zurückkommen.


3. Finden Sie sich selbst.
Erlauben Sie nie den anderen Ihren Weg zu bestimmen. Das ist nur Ihr Weg! Andere können mit Ihnen gehen aber keiner, außer Sie selbst, kann nach vorne schreiten.


4. Haben Sie Rücksicht gegenüber Gästen in Ihrem Haus.
Setzten Sie Ihnen das beste Essen vor, geben Sie Ihnen das beste Bett, seien Sie Ihnen gegenüber ehrlich und gerecht.


5. Nehmen Sie nie das was Ihnen nicht gehört, nicht von der Gesellschaft, der Natur oder anderen Kulturen.
Sie habe das weder verdient, noch geschenkt bekommen. Es gehört nicht Ihnen.


6. Ehren Sie alles auf der Erde, wie die Menschen, so auch die Tiere und Pflanzen.


7. Achten Sie die Meinung von anderen, ihre Wünsche und Worte.
Unterbrechen Sie nie den anderen, solange er spricht, nehmen Sie ihm nichts übel und verspotten Sie ihn nicht. Geben Sie jeder Person Recht auf die eigene Meinung.


8. Sprechen Sie nie schlecht von anderen.
Negative Energie, die Sie aussenden und noch in ihr Ihre Freude finden, kommt mehrfach verstärkt zu Ihnen zurück.


9. Jeder Mensch macht Fehler.
Jeden Fehler kann man verzeihen.


10. Negative Gedanken machen Körper, Seele und Geist krank.
Üben Sie sich in Optimismus.


11. Die Natur ist nicht unser Eigentum, sie ist ein Teil von uns.
Die Natur ist ein Teil unserer globalen Familie.


12. Die Kinder sind unsere Zukunft.
Führen Sie sie weise, pflanzen Sie ihnen die Liebe in die Herzen ein und lehren Sie sie über das Leben. Bis sie wachsen geben Sie ihnen den Raum zum Wachstum.


13. Verletzen Sie nicht das Herz der Anderen.
Das Gift dieses Schmerzes kommt zu Ihnen zurück.


14. Seien Sie immer ehrlich.


15. Bleiben Sie in Ihrem inneren Gleichgewicht.
Ihr mentales, geistiges, emotionales und körperliches „Ich“ müssen gleich stark, sauber und gesund sein. Stärken Sie den Körper, um den Geist zu stärken. Wachsen Sie geistig, um emotionale Wunden zu heilen.


16. Entscheiden Sie bewusst was und wie Sie sein wollen, wie Sie wirken und wie Sie hinter Ihren Taten stehen werden.
Seien Sie für Ihr Handeln verantwortlich.


17. Achten Sie auf die fremde Privatsphäre und Privatraum.
Mischen Sie sich nicht in fremdes Eigentum, besonders nicht in das heilige und geistige Eigentum. Das ist verboten.


18. Seien Sie selbstsicher.
Sie können sich nicht um andere sorgen und anderen helfen, wenn Sie sich nicht um sich selbst sorgen und zuerst sich selbst helfen.


19. Achten Sie fremde Glaubensüberzeugungen.
Zwingen Sie niemanden Ihren Glauben zu übernehmen.


20. Teilen Sie Ihr Glück.

Dialogpartner

www.aufbruch-anders-besser-leben.de
Impressum 15.08.2020 -  
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